Glücklich im neuen Zuhause

Hier finden unsere Erfolgsgeschichten ihren berechtigen Platz. Hast auch du eins unserer Tiere bei dir aufgenommen und möchtest anderen davon berichten? Dann melde dich bei uns.

 


Herby und der Spendenaufruf

Die Geschichte von Herby ist traurig und hoffnungsvoll zugleich. Im letzten Jahr sind uns in Sangerhausen einige Stellen aufgefallen, an denen größere Populationen Katzen mehr oder weniger verwahrlost leben. Eine dieser Ballungsräume nahmen wir im Spätsommer 2016 genauer unter die Lupe. Wir trafen hier Katzen und Kater verschiedenen Alters an, die aber auffälliger Weise alle einen „roten Einschlag“ hatten. Alles konzentrierte sich um eine Gartenkolonie in deren Eingangsbereich wir dann eine Futterstelle einrichteten. Wir befragten jeden den wir antrafen und es war ein typisches Bild: die Menschen dort füttern zwar ab und an und haben auch gefallen an den Tieren, aber es fühlt sich niemand zuständig und „gehören “ würden die Tiere keinem.

Eine regherby im neuen zuhause 2elmäßige Fütterung war also nicht gewährleistet und tierärtzliche Betreuung wurde nicht für nötig erachtet. Solche Fälle von falscher Tierliebe findet man leider all zu oft. Regelmäßige Gäste waren Herby und eine weitere Katze, vermutlich ihre Schwester. Beide waren sehr zutraulich und so liebesbedüftig. Herbys gesundheitliche Probleme fielen auf Grund des Ausmaßes schnell ins Auge. Sie hatte einen Nabelbruch von Pflaumengröße und je kälter die Tage wurden um so mehr zitterte sie. Wir mussten also schnell handeln. Wir riefen ein Spendenprojekt auf betterplace.org ins Leben um die Entwurmung, Entflohung, Operation des Nabelbruchs und Kastration für sie bezahlen zu können, doch wurden schon tätig noch bevor das Spendenziel erreicht wurde. Mittlerweile hat sich die Kleine sogar in einem schönen neuen Zuhause in Halle eingelebt und genießt die rundum Versorgung. Auch Herbys Schwester, die wir noch vor ihr gefangen hatten und kastrieren ließen, hat ein zu Hause mit zwei weiteren Katzen gefunden.

 

 


Nala und ihre Kinder
Im September 2016 ereilte uns folgender Hilferuf :“ Hier lebt eine Mutterkatze mit 5 Jungen unter einem Haufen Grünabfälle vor einer Gartenanlage. Es wurde gedroht die Tiere zu erschießen, wenn die dort nicht verschwinden.„. In einer wortwörtlichen Nacht und Nebelaktion legten sich zwei engagierte ehrenamtliche Helfer auf die Lauer und stellten eine Lebendfalle auf. Nala gefangenIm Auto auch die Nacht verbringend, fingen sie die kleine, sehr wilde Familie nach und nach ein und brachten sie zu einer unserer Pflegestelle. Mit viel Geduld und Vorsicht konnten die Kätzchen recht schnell an menschlichen Kontakt gewöhnt und in ein neues zu Hause vermittelt werden, doch die Mamakatze, die später den namen Nala erhalten sollte war offenbar schwer traumatisiert. Erst nachdem ihre Jungen ausgezogen waren, schien sie sich von all den Strapazen erholen zu können und fasste nach und nach Vertrauen. Endlich war es so weit. Als sich Nala schließlich streicheln ließ und freiwillig kam, konnte sie kastriert werden und damit stand einer Vermittlung nichts mehr im Wege. Babykatzen zu vermitteln ist meist schnell möglich, aber bei ausgewachsenen Katzen sind wir immer außerordentlich dankbar, wenn sich jemand findet, der ein Heim bietet. Das neue Zuhause teilt sie sich mit Kater Neo. Auch hier brauchte sie wieder eine Weile um warm zu werden, und bei der Nachkontrolle schaute sie nur am Ende des Besuchs mal kurz hinter dem Sofa hervor, aber wie man den Fotos entnehmen kann fühlt sie sich jetzt pudelwohl und auch die Meerschweinchen durfte sie dann kennen lernen.

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Die kleine Willy
Dieser Hilferuf brachte uns im Spätsommer 2016 die kleine Willy :“ Hier liegt ein winziges,schwarzes Katzenbaby mutterseelenallein hinter einer Turnhalle…das hat noch die Augen zu.„. So lange wie man es verantworten konnte wurde gewartet, ob sich ein Muttertier zeigt, aber es tauchte keines auf. Also nahmen wir uns der kleinen Katze an. Gleich bei der Notaufnahmestation zeigte das Kätzchen einen regen Appetit an der Flasche. Gerade mal 10 Tage alt, hatte es einen großen Überlebensdrang, den es auch später unter Beweis stellen musste. Wir haben es schnellst möglich an eine Helferin vermittelt, die viel Erfahrung darin hat, solch kleine Kätzcheim neuen zu Hause-willyn mit der Flasche aufzupeppeln und groß zu ziehen. Dort gab es auch ein „Geschwisterchen“. Willy trank und trank  und das in Portionsgrößen, die sich für eine solch kleine Katze sehen lassen konnten. Doch auch an ihr gingen die Strapazen ihrer frühen Tage nicht spurlos vorbei. Einige kleine und größere Infekte musste sie durch machen, bis sie endlich bereit war in ein endgültiges Zuhause umzuziehen. Man muss dazu sagen, dass die Kleine dort erst so richtig an Katzenfutter gewöhnt werden konnte, denn die Wurst vom Brot der Ziehmutter zu futtern, war doch lange Zeit besser  als jegliches Katzenfutter 😉

Vielen Dank für die großartPflegestelle1-willyige Hilfe an die Flaschenmutti!